Globale Nachhaltigkeitsprobleme wie die Klimakrise bewegen Dich - aber Du hast genug von "individueller Verantwortung" und stattdessen Lust auf Systemveränderung? Du möchtest theoretisches Wissen konkret in die Praxis bringen? Du hast Ideen und Motivation, aber fragst Dich, wo Du ansetzen sollst?
In der "Studentischen Transformationswerkstatt" planst du gemeinsam mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen und Praxispartner*innen eigene Nachhaltigkeitsprojekte und setzt diese konkret in die Tat um. Beispiele für Problemstellungen und Handlungsfelder sind: Versorgung und Angebot der Mensen, Mobilität zur Uni, Energiewende in Bonn [Kooperationen und genaues Inhaltsfeld klären sich aktuell noch und werden zeitnah bekannt gegeben. Eine Anmeldung ist aber bereits möglich!].
Ziel des Seminars ist es, Räume für strukturelle Veränderungen und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu eröffnen sowie Handlungskompetenzen zu stärken. Dadurch wird erlebbar gemacht, dass Wandel durch gemeinsames Engagement und strategisches Vorgehen möglich ist - auch bereits als Studierende*r!
Das Seminar lebt vom Engagement der Teilnehmenden, ihrer Vielfalt an Perspektiven und dem gemeinsamen Ziel nachhaltige Veränderung nicht nur zu denken, sondern aktiv mitzugestalten - an der Uni, in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus.
Im Laufe des Seminars werden
- Theorien sozio-ökologischer Krisen und gesellschaftlicher Veränderungen diskutiert
- lokale Transformationsprozesse kennengelernt und analysiert
- eigene Projektideen entwickelt und mit Partner*innen konkretisiert
- Projekte in Kleingruppen eigenständig umgesetzt
- Erfahrungen gemeinsam reflektiert und dokumentiert
- Projekte öffentlich präsentiert
Studienleistungen:
- Regelmäßige Anwesenheit
- Präsentation
- Reflexionsportfolio
Dieses Seminar ist ein Service-Learning Angebot der Universität Bonn. Es zeichnet sich durch einen besonderen Praxisbezug, die Einbindung von gesellschaftsnaher Expertise und die Gestaltung eines konkreten, problembezogenen Beitrags aus. Damit besteht die Möglichkeit, dass die Ergebnisse der Projektarbeiten auch als Anknüpfungspunkte und Entwicklungsanstöße sowohl von den Studierenden als auch den Kooperationspartnern genutzt werden können.
Lehrpersonen: Severin Schwellenbach, Max Frenken