06. August 2026

Awareness als notwendige Praxis - Gemeinsam Verantwortung gestalten Awareness als notwendige Praxis - Gemeinsam Verantwortung gestalten

Wie kann Awareness als Haltung und aktivistische Praxis dazu beitragen, gesellschaftliche, kulturelle und institutionelle Räume verantwortungsvoll zu gestalten? Das Seminar führt in Geschichte, Grundlagen und Prinzipien der Awareness-Arbeit ein und lädt dazu ein, eigene Perspektiven auf Diskriminierung, Macht und Verantwortung zu entwickeln.

Awareness als notwendige Praxis
Awareness als notwendige Praxis © Colourbox
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Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Theorie und Praxis: Die Teilnehmenden lesen ausgewählte Fachtexte, diskutieren Fallbeispiele, hospitieren bei einer Awareness-Schicht und erproben in Übungen, wie Awareness als Haltung und Handlung erfahrbar wird. Die Erfahrungen werden im Seminar gemeinsam reflektiert und auf ihre gesellschaftliche Wirkung bezogen. Das Seminar lebt von Austausch, Vertrauen und gemeinsamer Reflexion und möchte Prozesse anstoßen - hin zu einer Praxis, die transformativ, handlungsfähig und solidarisch ist.

Allgemeine Seminarziele (Qualifikationsziele):

Das Seminar bietet Raum, gesellschaftliche Strukturen, Privilegien und Diskriminierungsmechanismen kritisch zu untersuchen. Ziel ist es, Reflexionsprozesse zur eigenen Positionierung anzuregen, Handlungssicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu entwickeln und Awareness als Werkzeug gesellschaftlicher Veränderung zu begreifen. Studierende lernen in Zusammenarbeit mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft, wie gesellschaftliche Verantwortung praktisch erfahrbar wird. Das Seminar vermittelt Impulse, Wissen und Werkzeuge, um diesen Prozess bewusst zu gestalten und Awareness in unterschiedlichen Kontexten verantwortungsvoll umzusetzen. 


Studienleistungen: 

  • Regelmäßige mündliche Mitarbeit
  • Hospitation in einem Awareness-Team
  • Erstellen eines Reflexionsjournals

Die Studierenden führen ein Reflexionsjournal, in dem sie Fachliteratur, Seminarinhalte, Praxisbeispiele und eigene Erfahrungen miteinander verknüpfen. Es dokumentiert individuelle Lernprozesse und dient als Instrument der Selbstreflexion. Das Reflexionsjournal wird benotet, für die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung erhalten die Studierenden 5 ECTS-Punkte.

Lehrperson: Cilia Saed Hedayatiy

 

Die Anmeldung erfolgt über BASIS.

Informationen zur Anmeldung sind der Beschreibung auf BASIS zu entnehmen.

Kontakt und Organisation:

Cilia Saed Hedayatiy: cilia.saed-hedayatiy@uni-konstanz.de

Naomi Salbert: n.salbert@uni-bonn.de

 

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